Hier sind Bilder zu finden, die solche Orte illustrieren, die in  meiner Familiengeschichtsforschung eine Rolle spielen.



Weissensee
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Seehausen
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Kelbra
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Eisleben
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23.11.2008

LITERATUR-Liste

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Literatur zu meiner Familienforschung

Bünz, Enno (2005): Das Mainzer Subsidienregister für Thüringen von 1506. Köln, Weimar, Wien, (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für ThüringenGroße Reihe, 8).
Röbling, Johann August: Tagebuch meiner Reise von Mühlhausen in Thüringen nach den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1831, geschrieben für meine Freunde, durch zeitgenössische Texte und Abbildungen kommentierte Ausgabe, Herausgegeben von Iris Roebling unter Mitarbeit von Eyk Henze, Halle 2006, ISBN 3-89812-388-X  und ISBN 978-3-89812-388-4, [Original, Eschwege 1832].

In den letzten Tagen habe ich die acht Bände Leichenpredigten von Fritz Roth durchgesehen. Nein, natürlich nicht alle, sondern eine Auswahl mit Bezug zu Frankenhausen.

Der Genealoge stürzt sich natürlich zuerst auf die Daten der Lebensläufe und die erkennbaren verwandtschaftlichen Beziehungen. Meist konzentriert sich sein Eifer auf Einzelpersonen der eigenen Ahnen- und Nachfahrenlinie. Das ist normal. Kulturhistorisch gibt aber auch der Blick auf Krankheit, Sterben und Tod einer größeren Personengruppe wichtige Einsichten.

Nur wenige Krankheiten konnte man damals benennen, etwa - in den durchgesehenen Fällen - Blattern, Ruhr, Schwindsucht. Der 12-jährige Jacob Tentzel stirbt am 14. Februar 1673 in Greussen. Vier Jahre vorher hatte er die “rote Ruhr” und war seitdem kränklich. Am 11. Februar wird seine an Kinderblattern” gestorbene Schwester beerdigt. Er bekommt Rückenweh und Hitze” und es zeigen sich beginnende Blattern. Er stirbt 6 Tage nach seiner Schwester. Arzt und Barbierer hatten sich um ihn bemüht.

Wie bekannt, führte bei den Frauen der permanente Gebärzwang in Verbindung mit Geburtskomplikationen und Kindbettfieber am häufigsten zum Tode.

Bezahl- oder freie Seiten? Darum geht es jetzt nicht.  Mein Vetter Allan hatte mir einen kurzfristigen Zugang zu Ancestry geschenkt. Schöne Idee, aber leider war Sommer! Meine knappen Versuche waren aber aufschlussreich.  Zuerst einmal großer Applaus! Man kann dem Konzept rein sachlich nichts entgegenhalten. Ich meine sogar, wer sein Kapitel Amerika- und Auswanderungsforschung endlich abschließen oder auch nur vorantreiben will, kommt an einem befristeten Komplett-Abo nicht vorbei.

Übrigens können auch ‘Verschmelzungs’-Freunde schon mal bei Ancestry üben! Auch das ist beeindruckend. Im Ernst. Wenn dann aber das kostenpflichtige Abo abgelaufen ist, bleibt das Erschmolzene (produzierte Family Trees) dort zurück und kann natürlich auch zu einer in die Irre führenden Quelle werden. Wer wegen nachträglicher Selbstzweifel deshalb sein Produkt noch einmal überprüfen möchte, hat nun ohne Schlüssel keinen Zugang mehr zu den seinerzeit offenen Quellen.  Das ist ein Problem!

Nun kann man natürlich auch auf andere Weise und überall Unfug anstellen.

Johann August Röbling: Tagebuch meiner Reise von Mühlhausen in Thüringen nach den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1831, geschrieben für meine Freunde, durch zeitgenössische Texte und Abbildungen kommentierte Ausgabe, Herausgegeben von Iris Roebling unter Mitarbeit von Eyk Henze, Halle 2006, ISBN 3-89812-388-X  und ISBN 978–3-89812-388-4, [Original, Eschwege 1832].

Die Reisenden brechen am 11. Mai morgens in Mühlhausen auf und sind schon nach drei Tagen, am 13. Mai in Bremen. Am 22.  Mai, dem Pfingstsonntag des Jahres 1831 sticht die August Eduard in See.  An Bord sind etwa 100 Passagiere. Die Reise von Bremen nach Philadelphia dauerte 77 Tage, damit etwas länger als die Norm für eine schnelle Überfahrt, die mit rund 60 Tagen angesetzt war. - Röbling hält viele Beobachtungen nüchtern und detailliert fest - man erkennt darin den Ingenieur -, damit sich seine Freunde in Deutschland ein Bild machen können.  Im Folgenden greife ich einige Zitate zur Beköstigung der Zwischendeckpassagiere heraus.  Röbling selbst reist in der Kajüte.

Als ich vor Jahren den FEHMARNER GOTTHARD TEUTHORN (1650-1727) entdeckte, der in Petersdorf 50 Jahre lang die Orgel bespielt hat, war das noch eine richtige Überraschung. Mit dem gerade entdeckten JOHANN SEBASTIAN TEUTHORN bekommt er nun Gesellschaft von einem fast gleichaltrigen Musiker aus der Familie der Frankenhäuser Teuthorns. Denn auch dieser ist ein Frankenhausener und wird wohl zwischen 1645 und 1650 in der Salzstadt am Kyffhäuser geboren sein.

Die Quelle hierzu ist Friedrich Schmidts Geschichte der Stadt Sangerhausen aus dem Jahre 1906. Aus ihr geht hervor, dass “Joh. Sebast. Teuthorn aus Frankenhausen, 13. Juni 1687 als Figuralorganist angenommen [wurde]. [Er] War vorher 18 Jahre ‘dieser Profession obgelegen’ und Organist zu Heidelberg, dann bei dem Grafen v. Hardenburg, dann zu Wippra und Rammelburg. [Er] starb 1696 zu Sangerhausen.”

Sangerhausen beschäftigte für die beiden Stadtpfarrkirchen St. Ullrich und St. Jacobi nebeneinander einen Choral- und Figuralorganisten,

21.08.2008

Horizontalforschung

Wer nicht nur nach seinen Ahnen, also den längst verstorbenen Vorfahren sucht, sondern Familienforschung in dem Sinne versteht, Nachfahren gemeinsamer Vorfahren aufzufinden, wen also die aktuelle Ausbreitung seiner Familie interessiert, von dem könnte man auch ganz einfach sagen, er führe die (Groß-) Familie zusammen, oder in modernerer Diktion und in Abwandlung eines aktuellen Begriffes des Web2.0, er mache Family Connecting.

Ich selbst habe auf diese Weise nicht nur meine amerikanischen Cousins und Cousinen gefunden, sondern auch entfernt lebende Familienangehörige desselben Familienzweiges über meinen Family Spleen wieder zusammengebracht. Sie hatten sich seit Jahrzehnten aus den Augen verloren und reagierten jetzt mit diesem staunenden Whow!

Hierzu hat sich vor einiger Zeit schon Dr. Peter Chr. Clemens in einem launigen Vortrag beim Verein für Mecklenburgische Famílien - und Personengeschichte sehr schön geäußert (http://mfp.math.uni-rostock.de/forschung/fam_mec.htm) . Daraus: “Der Horizontalforscher benötigt natürlich auch einige Vorfahrengenerationen rückwärts, um dann wieder nach heute hin voranzuforschen, um die entfernten lebenden Vettern zu finden.”

Manchmal möchte man verzweifeln, aber manchmal kann man auch einen spontanen Juchzer nicht unterdrücken. Und wenn sich mehrere solcher Juchzer zu Jubel addieren, dann hat es sich gelohnt. Gelohnt, manchen als Zumutung empfundenen Beitrag mit Langmut zu ertragen, gelohnt, vor lauter Kopfschütteln nicht den Kopf zu verlieren.

Ich denke, Ihr wisst was ich meine. Beiträge wie “Ich habe Schulze. Wer hat noch welche?” übersieht man am besten. Schließlich hat jeder einmal angefangen. Man lernt irgenwann auch, sich nicht mehr an der hundertsten unsinnigen Verschmelzungsdiskussion zu in GedBas eingestellten Datensätzen zu beteiligen, sondern statt dessen die Löschtaste zu bedienen. Schwieriger ist es schon, bei unlauteren Angriffen auf den Listenmoderator ruhig zu bleiben. Wenn so ein armer Kerl, der sich wegen seiner ehrenamtlichen Arbeit sowieso schon ständig vor seiner Familie verteidigen muss, öffentlich verprügelt wird,

Am 3. Februar 1872 gründete sich in Concepcion, Chile, der dortige Deutsche Verein. Einer der 14 Gründer war Otto Teuthorn. Zur Centenarfeier der Republik Chile am 18.9.1910 gab der Deutsche Wissenschaftliche Verein zu Santiago eine zweiteilige Festschrift heraus. In Bd. 2, Seite 155f wird auf diesen Verein eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt gehörten ihm 212 Mitglieder an. Der Verein verfügte über eine 2500 Bände umfassende Bibliothek und in seinem Festsaal hielten andere deutsche Vereine - Musik-, Gesang-, Krankenhaus-, Schulverein und Krankenkasse - ihre Übungen und Treffen ab.

Este Otto TEUTHORN probablemente fue el primero de la familia en Chile. Miembros de su familia siguen residiendo en el pais. Hoy dia la nieta del vinicultor Otto Teutorn G. vive en San Javier. Su padre y abuelo portan el mismo nombre como el co-fundador de la asociacion en Concepcion en 1872, i.e. Otto. Quizas fué el abuelo de su abuelo? Actualmente la connection con la familia alemana ya queda sin solution, pero estamos muy cerca de ella.

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